Offroad

2026 ISL Islands Nordlichter

Island Wintertour auf den Spuren der Nordlichter mit den Offroad Arctic Trucks

Schon beim Abflug in Zürich spüren wir dieses leise Kribbeln, das nur Reisen in den hohen Norden auslösen.

Als wir in Reykjavik landen, empfängt uns Island mit klarer, kalter Luft und einem Himmel, der sich endlos anfühlt. Am Abend streifen wir durch die Stadt, lassen uns von den Lichtern und der entspannten Atmosphäre treiben und sitzen schliesslich mit der Gruppe beim gemeinsamen Essen im Steakhouse in Reykjavik. Gespräche, Lachen und die Vorfreude auf das, was vor uns liegt, füllen den Raum, der perfekte Auftakt.

Am nächsten Morgen verlassen wir Reykjavik Richtung Norden. Schon bald stehen wir im winterlichen Thingvellir, wo sich die Kontinente berühren und Geschichte spürbar wird. Der Strokkur bricht zischend aus der Erde hervor, und beim mächtigen Gullfoss frieren wir uns fast die Wimpern, nicht nur vor Kälte, sondern vor Ehrfurcht. Am Abend erreichen wir das Hochland, tief verschneit und still. Im Kerlingafjöll fühlen wir uns wie auf einem anderen Planeten. Jede Nacht blicken wir hoffnungsvoll in den Himmel, immer auf der Suche nach dem grünen Tanz der Nordlichter.

Der dritte Tag führt uns hinauf zum Langjökull, Islands zweitgrösstem Gletscher. Die Weite ist überwältigend, das Eis knirscht unter uns, und der Wind erzählt Geschichten aus Jahrtausenden. Über abenteuerliche Schneepisten kämpfen wir uns zurück Richtung Geysir. Müde, aber glücklich fallen wir am Abend ins Bett, den Kopf voller Bilder.

In den folgenden Tagen tauchen wir noch tiefer ins Hochland ein. Unser Konvoi zieht durch die tiefen des Kaldidalur, das die Isländer treffend „Cold Valley“ nennen. Wir fahren über eine der ältesten Routen des Landes, die einst Nord und Süd verband. Hier fühlen wir uns klein und zugleich lebendig. Später erreichen wir die Südküste, wo ein warmes Hotelbett auf uns wartet.

Der Weg nach Thórsmörk gehört zu den intensivsten Erlebnissen der Reise. Entlang der Krossa sehen wir, wie stark die Natur hier wirkt. Die Spuren des Ausbruchs von Eyjafjallajökull sind noch immer sichtbar und verleihen der Landschaft etwas Rohes, Ungezähmtes. Bevor wir nach Reykjavik zurückkehren, fahre ich über tiefschwarzen Sand an der Küste, ein Moment, der sich für immer einprägt. Am Abend sitzen wir wieder gemeinsam beim Essen, erfüllt von Eindrücken.

Nach all den Abenteuern gönnen wir uns Zeit in der blauen Lagune nahe Reykjavik und anschliessend in der Stadt. Wir schlendern durch Reykjavik, entdecke kleine Läden, Cafés und Zimtschnecken und lassen die Reise Revue passieren. Alles kann, nichts muss. Am nächsten Tag heisst es Abschied nehmen. Als das Flugzeug Richtung Zürich abhebt, wissen wir: Island hat uns berührt, mit seiner Kälte, seiner Wildheit und seiner stillen Magie.