2025 Griechenland Scouttour

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Griechenland Scouttour 2025. Anders als geplant durchs Pindosgebirge

Mit 4×4 Exploring unterwegs in Griechenland. Eine Offroadreise, bei der plötzlich alles anders kam und wir am Ende trotzdem eine wunderbare Woche erlebten.

Gemeinsam mit 4×4 Exploring machten wir uns im September 2025 auf den Weg nach Griechenland. Geplant war eine Scouttour durch das Pindosgebirge mit abgelegenen Bergpisten, kleinen Dörfern und hoffentlich vielen schönen Übernachtungsplätzen mitten in der Natur.

Dass wir diese Reise schon bald selbst organisieren würden, ahnten wir bei der Abfahrt noch nicht.

Mit der Fähre von Ancona nach Igoumenitsa begann unser griechisches Abenteuer.

Nach unserer Ankunft verbrachten wir die erste Nacht auf dem Elenas Beach Camp direkt am Meer. Noch einmal gemütlich zusammensitzen und die griechische Küche geniessen, bevor es am nächsten Morgen in die Berge ging.

Die Strassen wurden schmaler, die Landschaft ursprünglicher und bei Konitsa fanden wir unseren ersten Nachtplatz in einem abgelegenen Flussbett.

Genau solche Plätze lieben wir. Kein Campingplatz, kein Trubel, einfach draussen sein.

Plötzlich ohne Tourguide

Im Pindosgebirge nahm unsere Reise eine unerwartete Wendung.

Am Morgen eröffnete uns unser Tourguide Roli, dass sein Fahrzeug defekt war und sich nicht mehr reparieren liess.

Damit war die ursprünglich geplante Tour erst einmal Geschichte.

Was nun?

Lange überlegten wir nicht. Wir wollten die Reise fortsetzen und beschlossen gemeinsam, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Rolf übernahm mit seiner langjährigen Offroaderfahrung die Führung unserer Gruppe, René kümmerte sich um die Navigation.

Und schon konnte es weitergehen.

Was zunächst nach einem ziemlich ärgerlichen Zwischenfall aussah, entwickelte sich zu einer richtig schönen Woche.

Unterwegs im wilden Griechenland

Wir fuhren über schmale Bergpisten, überwanden anspruchsvolle Passagen und genossen immer wieder fantastische Ausblicke auf die Täler und Berge des Pindosgebirges.

Abends suchten wir uns schöne Plätze zum Übernachten, sassen zusammen, assen, erzählten und lachten.

Jeder half mit, wenn es etwas zu organisieren oder zu lösen gab.

Was mir von diesen Tagen besonders in Erinnerung bleibt, ist deshalb nicht nur die Landschaft.

Es ist auch unsere Gruppe.

Wir waren gemeinsam unterwegs, verliessen uns aufeinander und hatten trotz der ungeplanten Situation unglaublich viel Spass.

Aus Reisebekanntschaften wurden Freundschaften.

Und das ist für mich mindestens so wertvoll wie die schönsten Offroadstrecken.

Meteora und die letzten Tage

Gegen Ende unserer Tour erreichten wir Meteora.

Die berühmten Klöster, die hoch oben auf gewaltigen Felsen thronen, waren auch für uns ein besonderer Anblick.

Wir übernachteten auf dem Camping Vrachos Kastraki, genossen die eindrückliche Landschaft, das schöne Licht am Morgen und Abend und natürlich wieder einmal das wunderbare griechische Essen.

Unsere letzte Etappe führte uns zurück nach Igoumenitsa zum Elenas Beach Camp.

Dort liessen wir die vergangenen Tage bei einem gemütlichen gemeinsamen Essen ausklingen.

Am Dienstag, 9. September, ging es mit der Fähre zurück nach Ancona.

Was bleibt?

Diese Reise ist ganz anders verlaufen, als wir es erwartet hatten.

Der Ausfall unseres Tourguides hätte durchaus das Ende der Tour bedeuten können.

Stattdessen haben wir gemeinsam eine Lösung gefunden und sind einfach weitergefahren.

Rolf vorneweg, René mit der Navigation und dahinter eine Gruppe, die sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen liess.

Wir haben wunderschöne Landschaften gesehen, anspruchsvolle Pisten gemeistert und vor allem eine tolle Zeit miteinander verbracht.

Und manchmal sind es genau diese ungeplanten Erlebnisse, an die man sich später besonders gerne erinnert.

Carmen & Rolf Baumgartner

Griechenland 2025. Mit 4×4 Exploring auf Scouttour durchs Pindosgebirge. Eine Reise voller unerwarteter Wendungen, schöner Landschaften und neuer Freundschaften.